Irland Tag 5: Baa-Baa-Bambi

Irland hat sich hübsch gemacht für unseren letzten Tag. Angefangen haben wir mit einem Irish Breakfast (beziehungsweise dem vegetarischen Äquivalent mit viel Halloumi, das sie für mich gezaubert haben). 

Fast schon zu gut gestärkt geht es dann 1 1/2 Stunden mit dem Bus nach Glendalough, einem kleinen (wirklich kleinen) Dorf im Wicklow Mountains National Park mit Klosterruinen, zwei Bergseen und vielen Schafen.

Da man mit dem ÖPNV exakt einmal am Tag nach Glendalough hin und exakt einmal am Tag, ungefähr vier Stunden später, wieder zurückkommt, hatten wir einen genauen Zeitplan mit viel Puffer für unsere Wanderung. Nicht alle Leute hatten an diesem Tag einen genauen Zeitplan, aber dazu später mehr.

Erstmal machen wir uns also auf zu unserer entspannten Wanderung, die so entspannt ist, dass wir noch einen Aussichtspunkt mit gar nicht so entspannten Höhenmetern dazwischenschieben. Auf dem Rückweg treffen wir Bambi.

Dann begegnet uns eine Mutter mit ihrem ungefähr jugendlichen Sohn, die fragt, wie man am schnellsten wieder nach unten kommt. Die beiden hatten wir schon im Bus gesehen. Sie war anscheinend zum zweiten Mal hier, hatte weder ein Handy noch eine Karte dabei und sich dazu entschlossen, einfach mal loszulaufen.

Zudem hatte ihr Sohn definitiv ein Handy, aber fragt uns nicht, warum er sich für Google Maps zu schade war. Auf jeden Fall haben wir es alle wohlbehalten zum Bus geschafft und unsere gute Tat für heute getan.

Abendessen gab es auf dem Boden, das hat ja mittlerweile Tradition. Jetzt werden noch die Koffer gepackt, Guinness-Souvenirs verstaut und dann war es das auch schon wieder mit Irland. Slán go fóill!

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