Falls ihr mal nach Irland reisen solltet, dann hört bitte auf alle Leute, die euch vor dem Wetter warnen. Sonne und Regen wechseln hier wirklich im Minutentakt, und was der Wind macht versteht sowieso niemand. Falls man es noch nicht zwischen den Zeilen lesen kann: Ja, heute sind wir nass geworden, so richtig, mehrmals.

Der Weg von Killiney über Dalkey nach Dún Laoghaire (ausgesprochen „Leary“, weil warum auch nicht) wurde natürlich trotzdem durchgezogen, aber manchmal muss man sich halt übers Wetter beschweren. Ihr bekommt aber nur die Schönwetterbilder:




Getroffen haben wir viele unangeleinte Hunde, unangeleinte Möwen und (wahrscheinlich nicht) Bono mit langen Haaren.


Auf das Abendessen habe ich mich schon gefreut, seit wir in einer Google-Rezension die Formulierung „beste Carbonara der Welt“ entdeckt haben. Laut Jonas war es nicht die beste Carbonara der Welt, weil sie nicht von Konny gekocht wurde, aber ich fand sie schon ziemlich geil.

Und da wir schlecht Irland verlassen können, ohne in einem Pub mit Livemusik gewesen zu sein, war die Abendgestaltung schnell geklärt. Nach einem Guinness im Cobblestone („A Drinking Pub with a Music Problem“) kann ich versichern: Angetrunken irische Folkmusik zu hören ist so ziemlich der Idealzustand.


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