Irland Tag 2: Sommer, Sonne, aua

It‘s a bird! It‘s a plane! It‘s der erste Sonnenbrand des Jahres!

Da heute der wenigste Regen für die Woche angesagt war, wollten wir mal eine Wanderung wagen. Also ging es früh los nach Howth, ein Stadtviertel/Fischerdorf auf einer kleinen Halbinsel. Von der Innenstadt aus ist man in einer halben Stunde da, und man bekommt noch einen Zug mit charmant-grünem Retro-Interieur dazu.

Am Anfang unserer 12 Kilometer langen Wanderung (Spaziergang, falls Lea mitliest) war es noch sehr wolkig und kühl, das hatte man uns ja auch so prophezeit. Und plötzlich war es dann so sonnig, dass Jonas vor Schreck gleich 400 Bilder von den Klippen im Sonnenlicht gemacht hat. Auf dieses Wetter waren weder ich noch meine Haut vorbereitet, und mit 24 Jahren könnte man es wirklich besser wissen, aber naja. 

Der Weg führte einmal fast um die Halbinsel und dann durchs Inland über einen Golfplatz und ein Stückchen Wald zurück. Bevor ich euch sage, dass die Aussicht wunderschön war, könnt ihr euch besser selbst die Meinung bilden, dass die Aussicht wunderschön war:

Auf dem Rückweg saßen wir im lautesten Bus Dublins, der extra für uns heimische Specht-Geräusche gemacht hat. Dann hat Jonas festgestellt, dass in einem sehr guten und sehr ausgebuchten italienischen Restaurant bei uns noch spontan ein Tisch frei geworden war.

Das hat unsere Pause vor dem Abendessen zwar radikal verkürzt, sich aber sehr gelohnt. Ich habe zum ersten Mal einen Wein getrunken, den ich wirklich mochte, und I get it now. Morgen versuchen wir dann mal die Sache mit dem Guinness.

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