Irland Tag 0,5: Die Ampelgeräusche der Anderen

Herzlich willkommen zurück im UK-Universe mit Jonas und Kerstin. Genau genommen sind wir dieses Mal nicht im Vereinigten Königreich (und Andeutungen in diese Richtung würde man hier verständlicherweise nicht gutheißen), aber ihr checkt. Falls ihr nicht checkt: Nach England 2024 und Schottland 2025 stand für dieses Jahr (die Republik) Irland auf unserer Reiseliste. Sagt uns gerne mal Bescheid, was eurer Meinung nach folgen sollte, wenn wir Wales auch abgehakt haben – ich sage Australien. 

Nach einer etwas holprigen, aber insgesamt doch unspektakulären Anreise (Zitat: „Erfinden sie wohl irgendwann einen Baggage Claim, der funktioniert?“) reißt unser Airbnb-Host Gareth die Tür schon auf, bevor wir überhaupt klingeln können. Sein halbstündiger Monolog, in dem er quasi unsere gesamte Woche durchplant, lässt mich sogar kurz meinen Hunger vergessen.

Zum Glück hat Gareth auch mehr als genug Restaurantempfehlungen. Nach einer ordentlichen Portion Ramen ist es auf einmal wieder möglich, in ganzen Sätzen zu denken und noch einen Spaziergang zu machen.

Zum Sound des Abends (und vermutlich auch des Urlaubs) küre ich den Signalton der grünen Fußgängerampeln. Stellt euch das Geräusch einer Laserpistole in einem SciFi-Film vor, aber gleichzeitig auch das kurze Aufjaulen eines Hundes. Genau so. Bis zum Ende der Woche werden wir unsere Imitation perfektioniert haben.

Es folgen, in der Reihenfolge: Viele misslungene Fotos mit The Spire, ein paar ganz gute Fotos mit The Spire, spontane Pasteis de Nata.

The Spire ohne Kerstin
The Spire mit Kerstin, vote for ur fav
Pasteis de Nata ohne Jonas
Pasteis de Nata mit Jonas, vote for ur fav

Wir beenden den Tag mit immerhin 17.000 Schritten, was für uns ein Anreisetag-Rekord sein könnte. Bevor Jonas aber morgen nicht mindestens 20k mit mir gelaufen ist, lasse ich ihn nicht wieder ins Airbnb 🙂

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